Notebookklasse

Wettbewerbsvorteile beim Run auf die Ausbildungsplätze

Die W.i.R. hat jetzt in der 8. Jahrgangsstufe eine Notebook-Klasse

Im Rahmen der Schulentwicklung "KOLLUX - Erlanger Modell", gefördert von der Stiftung Bildungspakt Bayern waren bereits vor Beginn dieses Schuljahres vier Projekte vom Kollegium der Wirtschaftsschule im Röthelheimpark (W.i.R.) in Angriff genommen worden. Eines davon befasst sich mit der Innovation der Unterrichtsinhalte und -formen. Hier ein erster Blick auf das Projekt. Neue Lernformen am Beispiel einer neu etablierten Notebook-Klasse mit 24 Schülern in der 8. Klasse wurden eingeführt zur Steigerung eigenverantwortlichen Arbeitens der Schüler, zur Förderung der Methodenvielfalt im Unterricht sowie zur Förderung der Teamarbeit bei Schülern und Lehrern. Das Notebook ermöglicht eine Verbesserung des Lehrens und Lernens in der Klassengemeinschaft und im privaten Umfeld. Lehrer und Schüler bringen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten ein und lernen voneinander. Durch solche gezielte Zusatzqualifikationen erwartet die Schule Wettbewerbsvorteile für ihre Schüler bei der suche nach Ausbildungsplätzen.

Das Notebook wird in fast allen Fächern eingesetzt und wird die Schüler bis ans Ende der 10. Klasse begleiten. Der Austausch zwischen Lehrern und Schülern per e-mail ist obligatorisch. Das Schulbuch und die handschriftlichen Unterlagen werden durch das neue Medium nicht verdrängt.

Im Leitbild der W.i.R. wurde von seiten des Kollegiums "Sicherung und Weiterentwicklung guter Unterrichtsqualität" manifestiert, d.h. Schülern sollen ein an der Berufspraxis und der Lebenswelt orientiertes Wissen sowie IT-Kompetenzen vermittelt werden, um ihnen weitere Qualifikationen zu ermöglichen, z. B. für den Wettbewerb um einen Ausbildungsplatz. auch die Lehrerinnen und Lehrer erklären sich bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen, sich in Schulentwicklung einzubringen, um das Profil Wirtschaftsschule zu schärfen. Die Eltern waren nicht nur bereit, das Notebook anzuschaffen; sondern wollen die Zusammenarbeit der Lehrer und Schüler noch stärker unterstützen.

Großzügige Spenden
Angesichts knapper öffentlicher Kassen, war eine Realisierung nur mit Sponsoren möglich. Dank der großzüigigen Unterstützung durch Siemens - die Firma stellt die IT-Ausbildungsgruppe, einen EDV-Fachmann und eine Spende für die Notebooks zur Verfügung - und durch die Raiffeisen-Volksbank konnte die Idee umgesetzt werden.

von links nach rechts:
Frau Ottmann (SiemensForum),
Hr. Hopfengärtner (Standortleiter der Siemens AG Erlangen, Stadtrat),
Hr. Krebs (Stadtrat),
Hr. Kleemann (Stadtrat),
Fr. Baumgärtel (Stadträtin),
Hr. Müller (ehemaliger Standortleiter der Siemens AG Erlangen)